Massaman Currypaste selber machen

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Massaman Currypaste selber machen
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Die Massaman Currypaste ist die Basis für ein mittelscharfes Thai-Curry. Wir zeigen euch, wie ihr die grundlegende Paste im Mörser zubereitet.

Der Ursprung der Massaman Currypaste wird im südlichen Thailand vermutet wird. Die Paste ist die Basis für ein mittelscharfes Thai-Curry. Das Massaman-Curry vereint die klassischen thailändischen Curry-Zutaten mit vielen eher indischen Zutaten. Hier erfahrt ihr, welche Zutaten ihr benötigt und wie ihr daraus eine Massaman-Paste für ein Massaman-Curry zubereitet.

Zutaten

  • 3 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Galanga
  • 1 EL Zitronengras
  • 1 EL Thai Ginseng
  • 1 EL Kaffir Blätter
  • 1,5 EL Koriandersamen
  • 1 EL Kurkuma
  • 8 rote Chilis (gekocht und zerkleinert)
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Pfefferkörner
  • 1 TL Currypulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kardamon
  • 1 EL Sternanis
  • Optional: 1 EL Shrimp Paste

Zubereitung

Alle Zutaten zerkleinern und im Mörser vermengen, bis eine schöne Paste entstanden ist.

Welche Zutaten zuerst in den Mörser gehören, warum die Paste im Mörser besser gelingt als im Mixer und wie ihr sie aufbewahrt, lest ihr in unserer Übersicht Currypaste selber machen.

Das Massaman Curry schmeckt hervorrangend vegetarisch, mit Huhn oder mit Schwein.

Tipp: Die Currypaste ist noch nicht das fertige Thai-Curry. Auf www.kitchencouple.de zeigen wir euch, wie ihr aus der scharfen Paste ein leckeres Curry zubereitet.

Massaman Curry Paste Rezept im Mörser: Schritt für Schritt

  1. Vorbereiten: Ganze Kardamomkapseln leicht zerdrücken, bis sie aufspringen, und nur die dunklen Samen verwenden. Koriandersamen, Kreuzkümmel, Pfefferkörner, Sternanis und die Kardamomsamen in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie duften, und abkühlen lassen. Die Chilis wie in der Zutatenliste angegeben kochen, abtropfen lassen und zerkleinern. Zitronengras (nur den hellen unteren Teil), Galanga, Thai Ginseng und die Kaffir Blätter ohne Mittelrippe so fein wie möglich schneiden, Schalotten und Knoblauch grob würfeln.
  2. Hart vor weich: Den Sternanis zuerst allein mit kurzen Stößen zerschlagen, er ist das härteste Gewürz dieser Paste. Dann die übrigen Samen dazugeben, zerdrücken, bis sie aufplatzen, und alles fein reiben. Holzige Sternanis-Stücke, die nicht fein werden, nehmt ihr heraus.
  3. Fasern dazu: Zitronengras, Galanga, Thai Ginseng und Kaffir Blätter dazugeben und abwechselnd stoßen und reiben. Das Gewürzpulver wirkt dabei als Schleifmittel. Das ist der längste Schritt: Weiter geht es erst, wenn keine Fasern mehr zu sehen sind.
  4. Salz und Aromaten: Eine Prise grobes Salz als Schleifhilfe dazugeben, dann Schalotten und Knoblauch in zwei bis drei Portionen einarbeiten. Kleine Mengen lassen sich schneller und feiner reiben. Jetzt wird die Masse zum ersten Mal feucht.
  5. Weiches zuletzt: Die Chilis unterarbeiten. Zimt, Kurkuma und Currypulver erst jetzt unterreiben, und wer Shrimp Paste verwendet, gibt sie ebenfalls jetzt dazu.
  6. Bis zur Bindung reiben: Weiterreiben, bis die Massaman Curry Paste glänzt und am Stößel haftet. Erst dann haben sich die Aromen verbunden.
  7. Aufbewahren: Die Paste in ein sauberes Glas füllen, glatt streichen und mit etwas neutralem Öl bedecken. Im Kühlschrank aufbewahren und zeitnah verbrauchen oder portionsweise einfrieren.

Passender Mörser

Für die Massaman Curry Paste braucht ihr einen großen, schweren Mörser: Die Paste ist nass und faserig, und Sternanis, Koriander und Pfeffer werden darin zuerst zerschlagen. Am besten eignet sich Granit mit rauer Innenfläche, auf der Zitronengras und Galanga Halt finden, statt wegzurutschen. Ab etwa 16 cm Durchmesser haben die Fasern Platz zum Verreiben, eine tiefe Schale fängt Spritzer auf, und mehrere Kilo Gewicht halten den Mörser ruhig, wenn ihr kräftig stoßt. In einem großen Mörser um 20 cm könnt ihr auch die doppelte Menge für den Vorrat mörsern.

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