Rote Currypaste selber machen

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Rotes Thai-Curry mit Fleisch, Basilikum und Reis, zubereitet mit selbst gemachter roter Currypaste
  • Zeit
  • Portionen4 Portionen

Rote Currypaste ist die Grundlage für das rote Curry. Das rote Thai Curry ist der Klassiker unter den Currys und mit diesem Rezept leicht gemacht.

Rote Currypaste bildet die Grundlage für das rote Thai-Curry. Das rote Thai-Curry ist mit das schärfste unter den Thai-Currys. Die Zutaten für die grundlegende Curry-Paste haben wir euch hier zusammengestellt. Im folgenden zeigen wir euch, welche Zutaten ihr benötigt und wie ihr daraus eine Currypaste für ein leckeres rotes Thai Curry macht.

Granitmörser mit grob zerstoßener roter Currypaste, daneben getrocknete Chilis, Schalotten, Knoblauch, Galgant, Zitronengras, Koriandersamen, Kurkuma und Kaffirlimettenblätter (KI-generiertes Bild)

Die Grundzutaten für die Rote Currypaste

Zutaten

  • 3 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Galanga
  • 1 EL Zitronengras
  • 1 EL Thai Ginseng
  • 1 EL Kaffirblätter
  • 1 EL Koriandersamen
  • 1 EL Kurkuma
  • 6 rote Chilis
  • Optional: 1 EL Shrimp Paste

Zubereitung

Alle Zutaten zerkleinern und im Mörser vermengen, bis eine schöne Paste entstanden ist.

Welche Zutaten zuerst in den Mörser gehören, warum die Paste im Mörser besser gelingt als im Mixer und wie ihr sie aufbewahrt, lest ihr in unserer Übersicht Currypaste selber machen.

Tipp: Die Currypaste ist noch nicht das fertige Thai-Curry. Auf www.kitchencouple.de zeigen wir euch, wie ihr aus der scharfen Paste ein leckeres Curry zubereitet.

Rote Currypaste selber machen im Mörser: Schritt für Schritt

  1. Vorbereiten: Die Koriandersamen in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie duften, und abkühlen lassen. Getrocknete Chilis entkernen und in heißem Wasser einweichen, bis sie weich sind; frische nur entkernen. Zitronengras (nur den hellen unteren Teil), Galanga, Thai Ginseng und die Kaffirblätter ohne Mittelrippe so fein wie möglich schneiden, Schalotten und Knoblauch grob würfeln.
  2. Trockene Gewürze zuerst: Die gerösteten Koriandersamen in den leeren, trockenen Mörser geben, mit einer Drehung aus dem Handgelenk zerdrücken, bis sie aufplatzen, und fein reiben. Sie sind das einzige trockene Gewürz dieser Paste und brauchen den Mörser für sich.
  3. Fasern dazu: Zitronengras, Galanga, Thai Ginseng und Kaffirblätter dazugeben und abwechselnd stoßen und reiben. Das Korianderpulver wirkt dabei als Schleifmittel. Das ist der längste Schritt: Weiter geht es erst, wenn keine Fasern mehr zu sehen sind.
  4. Salz und Aromaten: Eine Prise grobes Salz als Schleifhilfe dazugeben, dann Schalotten und Knoblauch in zwei bis drei Portionen einarbeiten. Kleine Mengen lassen sich schneller und feiner reiben. Jetzt wird die Masse zum ersten Mal feucht.
  5. Weiches zuletzt: Die Chilis gut abtropfen lassen, grob hacken und unterarbeiten. Sie geben der Paste Farbe und Schärfe. Kurkuma erst jetzt unterreiben, und wer Shrimp Paste verwendet, gibt sie ebenfalls jetzt dazu.
  6. Bis zur Bindung reiben: Wer rote Currypaste selber machen will, braucht hier etwas Geduld: Weiterreiben, bis die Paste glänzt und am Stößel haftet. Erst dann haben sich die Aromen verbunden.
  7. Aufbewahren: Die Paste in ein sauberes Glas füllen, glatt streichen und mit etwas neutralem Öl bedecken. Im Kühlschrank aufbewahren und zeitnah verbrauchen oder portionsweise einfrieren.

Passender Mörser

Für die rote Currypaste braucht ihr einen großen, schweren Mörser: Die Paste ist nass und faserig, und die Koriandersamen werden darin zuerst zerstoßen. Am besten eignet sich Granit mit rauer Innenfläche, auf der Zitronengras und Galanga Halt finden, statt wegzurutschen. Ab etwa 16 cm Durchmesser haben die Fasern Platz zum Verreiben, eine tiefe Schale fängt Spritzer auf, und mehrere Kilo Gewicht halten den Mörser ruhig, wenn ihr kräftig stoßt. In einem großen Mörser um 20 cm könnt ihr auch die doppelte Menge für den Vorrat mörsern.

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