Ras-el-Hanout

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Ras-el-Hanout selber machen
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Ras-el-Hanout ist eine der aufwendigsten Gewürzmischungen mit tollem leicht süßlichen Aroma. Viele unterschiedliche Gewürze für unvergleichlichen Geschmack

Im folgenden zeigen wir euch, welche Zutaten ihr benötigt und wie ihr daraus eine Ras-el-Hanout Gewürzmischung macht.

Ras-el-Hanout selber zubereiten

Zutaten:

  • 1 TL Zimt
  • 2-3 EL Kreuzkümmel
  • 2 EL Cubebenpfeffer
  • 2 TL Kurkuma
  • 2 TL schwarzer Pfeffer
  • 2 Muskatnüsse
  • 2 EL getrockneter Ingwer
  • 5 Nelken
  • 2 EL Koriandersamen
  • 2 getrocknete Muskatblüten
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Kardamomkapseln
  • 1 Prise Safran
  • 3 TL Rosenblüten
  • 2 getrocknete Chilischoten

Zubereitung:
Zuerst werden von der Muskatnuss circa 2 TL voll gerieben. Nun die Kardamomsamen aus den Kapseln herauslösen. Um die ätherischen Öle zu lösen, den Cubebenpfeffer und den schwarzen Pfeffer, den Kreuzkümmel, die Nelken und die Kardamomkerne kurz anrösten. Kurz abkühlen lassen und dann alle Zutaten gemeinsam im Mörser zu einem Pulver verarbeiten.

Tipp: Ras-el-Hanout passt ganz hervorragend zu Geflügel, macht aber auch zu Gemüse wie Spinat oder Zucchini und zu Fisch oder Wild eine gute Figur.

Ras-el-Hanout im Mörser: Schritt für Schritt

  1. Vorbereiten: Die Kardamomkapseln im Mörser leicht zerdrücken, bis sie aufspringen, die hellen Schalen herausnehmen und nur die dunklen Samen weiterverwenden. Die Muskatnuss mahlt ihr nicht im Mörser – sie ist zu hart und rollt weg. Reibt die etwa 2 TL mit einer Muskatreibe ab.
  2. Rösten: Cubebenpfeffer, schwarzen Pfeffer, Kreuzkümmel, Nelken und Kardamomsamen so anrösten, wie oben unter „Zubereitung“ beschrieben. Die Pfanne dabei ständig bewegen, damit die kleinen Samen nicht dunkel werden.
  3. Abkühlen: Die Gewürze auf einem Teller ausbreiten, bis sie sich nicht mehr warm anfühlen – als Richtwert fünf bis zehn Minuten. Warm schmieren sie im Mörser, abgekühlt sind sie spröde und brechen leichter.
  4. In Portionen mörsern: Die ganzen Samen und Körner ergeben zusammen rund 100 bis 120 ml. Ein Mörser mit 14 bis 16 cm Durchmesser fasst bei der empfohlenen Füllung von einem Viertel bis einem Drittel etwa 60 bis 100 ml – ihr braucht also zwei Durchgänge. Teilt sie nach Härte auf und mischt am Ende alles in einer Schüssel.
  5. Hart vor weich: Im ersten Durchgang die Nelken mit kurzen Stößen zerschlagen, dann Cubebenpfeffer und schwarzen Pfeffer dazugeben, zerdrücken, bis die Körner aufplatzen, und alles reiben. Im zweiten Durchgang Kreuzkümmel und Koriander direkt reiben, dann die Kardamomsamen, die Muskatblüten, die zerbröselten Lorbeerblätter und die zerbröselten Chilischoten mitreiben – wer es milder mag, entfernt vorher die Kerne. Die Rosenblüten kommen zuletzt dazu und brauchen nur wenige Umdrehungen.
  6. Konsistenz prüfen: Ein Durchgang ist fertig, wenn keine ganzen Körner mehr zu sehen sind und sich das Pulver zwischen den Fingern nur noch leicht körnig anfühlt. So fein wie gekauftes Pulver wird es im Mörser nicht, und das muss es auch nicht.
  7. Sieben und mischen: Alles durch ein feines Sieb in die Schüssel streichen. Was hängen bleibt, meist die kleinen Stiele der Cubeben und Fasern der Rosenblüten, kommt zurück in den Mörser und wird noch einmal gerieben. Dann Zimt, Kurkuma, Ingwer und die geriebene Muskatnuss untermischen.
  8. Safran zuletzt: Die Safranfäden nicht mahlen, sondern mit einer Prise der fertigen Mischung im Mörser nur zerreiben und dann unterrühren. So verteilt sich der Safran gleichmäßig.
  9. Aufbewahren: In ein dicht schließendes Glas füllen und dunkel und kühl lagern. Am aromatischsten ist Ras-el-Hanout in den ersten Wochen – mörsert lieber öfter eine kleine Menge.

Passender Mörser

Für Ras-el-Hanout braucht ihr einen Mörser, der Schläge aushält: Nelken werden zerschlagen, Pfeffer und Cubeben zerdrückt. Am besten eignet sich Granit mit unpolierter Innenfläche, auf der die gerösteten Samen Halt finden, statt wegzurutschen. Ein Durchmesser von 14 bis 16 cm reicht für die zwei Durchgänge oben, und rund zwei Kilo Gewicht halten den Mörser ruhig auf der Arbeitsfläche.

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  • EINFACHE VERWENDUNG: Die zu zerstoßenden Zutaten einfach bis zu maximal einem Viertel in den Mörser geben und mit dem Stößel durch Stoßen und Drehungen des Handgelenks zerdrücken
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