Das Pesto alla Genovese ist das bekannteste unter den Pestos. Mit diesem Gericht macht ihr in eurem Mörser ein leckeres Basilikum Pesto
Das grüne Pesto oder besser bekannt als Pesto alla Genovese (nach Pesto nach genueser Art) ist der Klassiker unter den Pestos. Wie der Name vermuten lässt, hat es seinen Ursprung in Genua und gilt als das klassische Pesto. Auch wenn die Italiener ihr Pesto am liebsten mit Bohnen oder Kartoffeln essen, passt das Pesto eigentlich zu fast allen Gerichten und ganz besonders zu Pasta. Das Pesto einfach unter die Nudeln mischen, schon habt ihr lecker aromatisierte Pasta.
Im folgenden zeigen wir euch, welche Zutaten ihr benötigt und wie ihr daraus ein leckeres Pesto alla Genovese macht.
Für die Zubereitung benötigt ihr neben eurem Mörser:
Zutaten
- 200g Basilikum
- 200g Petersilie
- 25g Pinienkerne
- ca. 15g Knoblauch
- 100ml Olivenöl
- 1 kleine Prise Muskat
- ca. 30g geriebenen Pecorino / Parmesan
- Salz, Pfeffer
Ergibt ca. 10 Portionen.
Zubereitung
Zunächst werden die Basilikumblätter und die Petersilienblätter abgezupft und gewaschen. Anschließend gründlich abtupfen. Dann die Pinienkerne in der Pfanne ganz leicht anrösten. Nun gebt ihr die Basilikum- und Petersilienblätter gemeinsam mit dem Knoblauch in den Mörser, zerreibt die Zutaten ein wenig und fügt dann die Pinienkerne, Muskatnuss und den Pecorinokäse hinzu. Nun die gesamte Masse im Mörser so lange zerreiben, bis die Mischung eine homogene Masse erreicht hat.
Nun die Gewürzpaste in eine Schüssel geben und die Hälfte des Olivenöl hinzufügen und vermischen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
In welcher Reihenfolge die Zutaten in den Mörser kommen, warum Pesto im Mörser besser gelingt als im Mixer und wie ihr es aufbewahrt, lest ihr in unserer Übersicht Pesto im Mörser selber machen.
Tipp: Wenn ihr einen Teil der Pesto aufbewahren wollt, das Pestoglas zuerst einmal mit heißem Wasser desinfizieren. Andernfalls kann es sein, dass noch Keime im Glas verbleiben und das frische Pesto „von unten her“ beginnt zu gären. Nach dem Auskochen die Masse in ein Glas oder vergleichbares füllen und Olivenöl hinzufügen bis die Pestomasse circa 1cm mit Olivenöl bedeckt ist. Nach jeder Entnahme nachschauen, ob das Öl noch über der Pestomasse steht, ansonsten Öl nachgeben. So bleibt es im Kühlschrank schön grün; verbraucht es am besten bald und friert für einen Vorrat einfach Portionen ein.
Pesto alla Genovese im Mörser: Schritt für Schritt
- Vorbereiten: Basilikum- und Petersilienblätter abzupfen, waschen und gründlich trocken tupfen – nasse Blätter machen das Pesto wässrig. Den Knoblauch schälen und grob hacken, den Pecorino oder Parmesan frisch reiben.
- Pinienkerne anrösten: Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett ganz leicht anrösten, bis sie duften, und abkühlen lassen.
- Knoblauch und Kräuter mit Salz: Den Knoblauch mit einer Prise grobem Salz und der ersten Portion Basilikum und Petersilie in den Mörser geben. Das Salz gibt den Blättern Halt und hilft beim Zerreiben.
- Portionsweise verreiben: Mit kreisenden Bewegungen reiben, bis die Blätter zusammenfallen und grüner Saft austritt, dann die nächste Portion dazugeben. Bei 400 Gramm Kräutern sind das mehrere Durchgänge. Wer schlägt, statt zu reiben, macht die Blätter dunkel und bitter.
- Pinienkerne und Muskat: Die abgekühlten Pinienkerne und eine kleine Prise Muskat dazugeben und mitverreiben, bis die Kerne fein sind.
- Käse unterarbeiten: Den geriebenen Käse dazugeben und weiterreiben, bis die Masse gleichmäßig ist. Kleine Stückchen von Blatt und Kern dürfen bleiben.
- Öl in der Schüssel: Die Masse in eine Schüssel geben und die Hälfte des Olivenöls nach und nach unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Pfeffer und bei Bedarf noch etwas Salz abschmecken.
- Abfüllen: Das Pesto alla Genovese in ein sauberes Glas füllen und mit dem restlichen Olivenöl bedecken. Im Kühlschrank aufbewahren und bald verbrauchen, für einen Vorrat Portionen einfrieren.
Passender Mörser
Für das Pesto alla Genovese braucht der Mörser vor allem Platz: 400 Gramm Basilikum und Petersilie wollen verrieben werden, nicht gestapelt. Ein großer Mörser um 20 cm Durchmesser nimmt große Portionen auf, eine tiefe Schale hält die Blätter beisammen, und mehrere Kilo Gewicht halten ihn ruhig, während ihr Runde um Runde reibt. Granit ist dafür in Ordnung – Blätter, Knoblauch und die weichen Pinienkerne brauchen keine besonders raue Fläche. Porzellan wäre für die weichen Zutaten angenehm, ist für diese Menge aber meist zu klein.
- Hochwertig: Grau marmorierter Granitmörser mit Schlegel – Pflegeleichter, langlebiger Naturstein
- Groß: Kräutermörser mit ca. 14 cm Innendurchmesser – Tiefe Granitschale gegen Überlaufen des Mahlguts
- Schwer: Standfester Gewürzmörser mit ca. 6,3 kg – Kein Verrutschen beim Zermahlen, Stoßen und Reiben
- Vielseitig: Zerkleinerer für Kräuter, Gewürze und Nüsse – Zubereitung von Pesto und Gewürzmischungen
- Effizient: Aufgeraute Reibeflächen für optimale Ergebnisse – Polierte Griffflächen für gute Haptik
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